Dienstag, 20. Dezember 2011

In der Weihnachtsbäckerei



Letzte Woche hatte Britta die Sonntagschule zu uns nach Hause eingeladen um die Weihnachtsfeier vorzubereiten. Das Backen von Bredla ist definitiv keine sambische Tradition. Um so begeisterter waren die Kinder dabei Ausstecherle zu machen und diese zu verzieren. Auch das traditionelle Topfausschlecken durfte natürlich nicht fehlen. Großartig war auch die "Kleckerei", die die Kinder hinterlassen haben.
Zeitgleich habe ich mich mit den drei anderen Pastoren unseres Distriktes getroffen. Wir haben die Planung für das neue Jahr in Angriff genommen. Auch wenn es eine lange Fahrerei war (mehr als 700 km) hat es sich gelohnt. Wir hatten eine gute Zeit miteinander und freuen uns schon auf unser nächstes Treffen.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Endlich...

Wer sich über jemals über Ausländer mit Sprachproblemen lustig gemacht hat, der muss mal versuchen eine Predigt in Bemba zu halten. Man wird auf einmal gnädiger mit Ausländern, die eine Sprache nicht wirklich beherrschen, sondern eher von ihr beherrscht werden.
Allen Hindernissen zum Trotz konnte ich am vergangenen Sonntag das erste Mal eine vollständige Predigt in Bemba halten. Auf einmal redet man nicht mehr ganz so hochgestochen, sondern kommt mit recht einfachen Formulierungen daher. Aber immerhin am Ende wurde mir bestätigt, dass die Botschaft verstanden wurde. Ich hoffe, dass auch das verstanden wurde, was ich sagen wollte und nicht irgend etwas Anderes.

Nebenbei bin ich zum Hauptverteiler für Bemba-Bibeln in der Nordprovinz aufgestiegen. Außer bei mir kann man Bemba Bibeln nur noch bei Samuel Meier in Nabwalya bekommen.
Irgendwie bekommen die Buchläden das nicht gebacken, sich mit diesen Bibeln einzudecken. So konnte ich in zwei Wochen 20 Bibeln verkaufen. Jetzt muss ich mich erstmal wieder um Nachschub kümmern.
Der Bau unserer Kirche ist ein weiteres Projekt. Gerade haben wir allerdings Baustop, weil wir kein Geld mehr haben...

Britta und Noah geht es gut. Der kleine nimmt richtig schön zu und hält seine Eltern auf trab. Eine riesige Freude hat er am Adventslieder-singen. Da ist er voll dabei. Das wird mal einrichtig guter Sänger.
Nicht nur singen, auch Technik fasziniert den Kleinen. Mal sehn wann er seinen ersten Blog-Eintrag schreibt.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Im Kupfergürtel

Die ersten beiden Wochen im Oktober haben wir im Kupfergürtel verbracht. Zunächst bei einer Konferenz mit den Pastoren unserer Partnerkirche. Es gab gute Bibelarbeiten und Seminare zu Themen wie Konfliktmanagement, Projektmanagement, Umgang mit Irrlehren und biblische Leiterschaft.

Nach diesem Treffen hatten wir zwei Tage frei und ich wollte die Zeit nutzen um Noah in meine Arbeitsgenehmigung eintragen zu lassen: Name reinschreiben und Stempel drauf fertig. Denkste acht mal musste ich oder andere Missionare bei der Einwanderungsbehörde antreten, bis endlich alles fertig war - aber immerhin am Tag bevor wir nach Mpika zurückfahren wollten hatten wir alles abgeschlossen.

Neben den Behördengängen hatten wir zuerst noch ein Treffen mit den Missionaren, die hier in der sambischen Kirche direkt mitarbeiten ("theologisches Team"). Dabei ging es um die Zukunft unserer Arbeit, wo wollen wir Schwerpunkte setzten, was ist möglich, was ist nötig.

Anschließend waren wir noch zur Missionars-Kurzfreizeit in Musenga. Vor allem für die Missionare die wie wir eher an abgelegenen Orten wohnen und arbeiten ist das eine super Möglichkeit für Gemeinschaft und Austausch. Noah konnte dabei auch seinen künftigen Spielkameraden kennen lernen: Gestatten Caleb Laan.

Samstag, 1. Oktober 2011

Schulung für Gemeindeleiter

Der Andrang war riesig - vor allem für die Sitzplätze im Auto. Die Heckklappe konnte auf den letzten 5 km nicht mehr geschlossen werden und insgeamt habe ich für 30km fast zwei Stunden gebraucht. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht:

Irgendwann waren dann aber auch alle anderen da und die Schulung konnte beginnen. Von 11 - 14.30 Uhr eine Abwechslung aus Gruppenarbeit, Diskussion und Vortrag zum Thema "dienende Leiterschaft".
Ich hätte ja liebend gerne eine Pause für das Mittagessen eingeschoben, aber erst musste die Schulung beendet werden, dann konnten wir endlich Shima mit Gemüse und Hühnchen genießen.

Britta hat sich die Fahrt gespart und sich statt dessen um Noah gekümmert:


Mittwoch, 14. September 2011

Back home

Die Zeit in Deutschland ging schneller vorbei als gedacht. Viele gute und sehr gute Begegnungen. Wir wurden überreich beschenk. Es war ein Geschenk für uns zu sehen wie zwei starke Gemeinden und viele Freunde hinter uns stehen und unsere Arbeit weiter mittragen wollen.


Noah hat den Flug sehr gut mitgemacht und einfach die meiste Zeit geschlafen. Die Acht Stunden Autofahrt am nächsten Tag haben ihm dagegen nicht so sehr geschmeckt. Jetzt sind wir dabei das Haus wieder in Ordnung zu bringen - unser Nachtwächter hat schon gute Vorabeit geleistet, aber ein paar Räume waren für ihn verschlossen, die müssen wir nun putzen.

Auch an dieser Stelle nochmal einen ganz hezlichen Dank für alle Ermutigung, Gebete, Spenden und Geschenke.

Montag, 8. August 2011

Das warten hat ein Ende


Gott hat uns einen Sohn geschenkt:

Noah Mapalo Hertler

Geboren am 5. August
Gewicht: 3980 gramm
Größe: 55 cm

Mapalo ist ein Bembawort und bedeutet Segen.
Britta und Noah geht es gut. Wir sind überglücklich und dankbar für dieses wunderbare Geschenk.

Freitag, 29. Juli 2011

Warten...


Das kennen wir ja aus Afrika. Auch unser Baby hält sich an seinen eigenen Zeitplan - und das ist auch gut so.
Laut Hebamme alles kein Problem. Wir melden uns sobald es dann etwas Neues gibt.
Das ist noch nicht aus dem Kreissaal... sondern aus unserer Küche.

Gestern hatten wir Geschwistertreffen. Ramona, Sabrina, Matze und Andi waren bei uns. War ein gemütlicher Nachmittag und mein zweites Mal grillen diese Woche!!! Auf dem Familie-Hertler-selbergebastelt-super-mini-Grill. Klein aber oho.