Montag, 21. Mai 2012

Besuch von Oma

Viel zu schnell ist die Zeit vergangen. Die letzten drei Wochen war Oma Linda da - und wir hatten jede Menge Spaß miteinander. Wir haben gemeinsam gespielt, ich wurde im Korb umhergetragen wir haben in Büchern gelesen und Ausflüge unternommen.



Dabei haben wir auch diese Katze gesehen. Die musste ganz schön schlucken:


und auch die Katze musste schlucken - zum Glück war da ein Zaun dazwischen, wer weis ob die wirklich satt war nach dem kleinen Hühnchen.

Donnerstag, 19. April 2012

Ernte

Heute haben wir Steine geerntet. Diese werden mit den Hammer zu Schotter verarbeitet und dann beim Bau der Kirche verwendet - und schon haben wir wieder 20 Euro gespart.


Montag, 26. März 2012

Geburtstagsausflug

Zur Feier unserer Geburtstage waren wir im Kurzurlaub. Eine nacht in einer Lodge in der Nähe (120 km). Wir waren die einzigen Gäste und konnten die heiße Quelle und das indische CandleLightDinner in afrikanischer Lodgeatmosphäre voll genießen. Das besondere: Fast alles was auf den Tisch kam war aus dem eigenen Garten.
Zum Dessert gab es sogar noch Schokoladenkuchen.


Donnerstag, 22. März 2012

Hochzeitsauftrag

Noah und ich waren in der Stadt um bei der Buchhandlung der Kirche ein paar neue Bibeln abzugeben. Während wir im Laden waren kam eine ältere Dame. Leider war gerade mal wieder kein Wechselgeld in der Ladenkasse. Während ich in meiner Tasche kramte um behilflich Zu sein hat sich die gute Frau wohl in meinen Sprössling verguckt.

Was ich verstehen kann - siehe foto.

Sie gab mir 500 kwacha vom Wechselgeld - ca. 8 Cent - und meinte dann: Er muss aber auch eine Frau aus Sambia heiraten. Das wollte ich dann aber nicht versprechen. Als die Frau weg war hab ich das Geld an Mulenga - meinen Freund und Buchhändler - weitergegeben, er soll es für seinen Sohn verwenden.


Freitag, 24. Februar 2012

Unterwegs

Die letzten beiden Monate waren wir wieder einiges Unterwegs. Einmal in den Kupfergürtel für eine Schulung über Feldbuchhaltung. Ein zweites Mal in den Kupfergürtel für ein Treffen mit unserem Missionarsteam.
Auf der Rückfahrt hatten wir dann leider ein kleines Problem. Als wir auf den Reservetank (90 Liter) umgeschaltet haben, hat vermutlich der Magnetschalter versagt. Also sind wir 60 km von der nächsten Tankstelle entfernt liegen geblieben - wohlgemerkt mit 90 Liter im Tank. Die telefonische Hilfe durch unsere Kollegen konnte das Problem leider nicht beheben, da der Praktiker vor Ort nicht über die entsprechenden Fähigkeiten verfügte...
Gott sei Dank hat ein Lastwagen angehalten. Sei hatten einen Kannister dabei, den haben sie aufgeschnitten, damit er flach unter den Reservetank passt. Dann haben sie einfach eine Schraube geöffnet im Tank und das Diesel ist uns entgegengeflossen. Nun war es ein leichtes den Kraftstoff in den Haupttank einzufüllen - ich hatte just an diesem Tank einen Einfülltrichter gekauft ;-)
Als wir die Männer, die sich bei Regen in den Dreck gelegt hatten und ihren Kanister geopfert hatten mit Bargeld entlohnen wollten, haben sie lächelnd abgelehnt: "Was wäre das Leben ohne Freundschaft auf der Straße!" - Wenn das so ist kann man tatsichlich getrost auf einen ADAC verzichten.
Ein besonderer Event war auch der Besuch der Kirchenverbandsleitung bei uns. Sie haben zwei Nächte bei uns geschlafen. Gemeinsam haben wir die Kirche in Isoka besucht und am Abend den Sieg Sambias beim AFCON gefeiert!!!

Noah hält sich bei der ganzen Fahrerei ziemlich gut - und schläft viel! Auch mit unserem neusten Familienmitglied "Stalker" versteht er sich ganz gut.

Dienstag, 20. Dezember 2011

In der Weihnachtsbäckerei



Letzte Woche hatte Britta die Sonntagschule zu uns nach Hause eingeladen um die Weihnachtsfeier vorzubereiten. Das Backen von Bredla ist definitiv keine sambische Tradition. Um so begeisterter waren die Kinder dabei Ausstecherle zu machen und diese zu verzieren. Auch das traditionelle Topfausschlecken durfte natürlich nicht fehlen. Großartig war auch die "Kleckerei", die die Kinder hinterlassen haben.
Zeitgleich habe ich mich mit den drei anderen Pastoren unseres Distriktes getroffen. Wir haben die Planung für das neue Jahr in Angriff genommen. Auch wenn es eine lange Fahrerei war (mehr als 700 km) hat es sich gelohnt. Wir hatten eine gute Zeit miteinander und freuen uns schon auf unser nächstes Treffen.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Endlich...

Wer sich über jemals über Ausländer mit Sprachproblemen lustig gemacht hat, der muss mal versuchen eine Predigt in Bemba zu halten. Man wird auf einmal gnädiger mit Ausländern, die eine Sprache nicht wirklich beherrschen, sondern eher von ihr beherrscht werden.
Allen Hindernissen zum Trotz konnte ich am vergangenen Sonntag das erste Mal eine vollständige Predigt in Bemba halten. Auf einmal redet man nicht mehr ganz so hochgestochen, sondern kommt mit recht einfachen Formulierungen daher. Aber immerhin am Ende wurde mir bestätigt, dass die Botschaft verstanden wurde. Ich hoffe, dass auch das verstanden wurde, was ich sagen wollte und nicht irgend etwas Anderes.

Nebenbei bin ich zum Hauptverteiler für Bemba-Bibeln in der Nordprovinz aufgestiegen. Außer bei mir kann man Bemba Bibeln nur noch bei Samuel Meier in Nabwalya bekommen.
Irgendwie bekommen die Buchläden das nicht gebacken, sich mit diesen Bibeln einzudecken. So konnte ich in zwei Wochen 20 Bibeln verkaufen. Jetzt muss ich mich erstmal wieder um Nachschub kümmern.
Der Bau unserer Kirche ist ein weiteres Projekt. Gerade haben wir allerdings Baustop, weil wir kein Geld mehr haben...

Britta und Noah geht es gut. Der kleine nimmt richtig schön zu und hält seine Eltern auf trab. Eine riesige Freude hat er am Adventslieder-singen. Da ist er voll dabei. Das wird mal einrichtig guter Sänger.
Nicht nur singen, auch Technik fasziniert den Kleinen. Mal sehn wann er seinen ersten Blog-Eintrag schreibt.