In letzter Zeit bin ich recht häufig nach Mbala gekommen. Zum einen weil es dort das wohl interessanteste Museum Sambias gibt und man dort jede Menge lernen kann. Zum anderen weil seit letzter Woche ein neuer Pastor in Mbala angekommen ist. Das Ehepaar Pensulo mit ihrem kleinen Daniel hat auf dem Weg zu ihrer ersten Wirkungsstätte nach der Bibelschulausbildung bei uns für eine Nacht Station gemacht und gemeinsam mit dem Bezirksleiter habe ich versucht die Ankunft in der 170 km entfernten Stadt vorzubereiten.
Leider hat das nicht so reibungslos geklappt wie man sich das wünschen würde. Die Gemeinde hat ein eigenes Pastorenhaus aber es gab Schwierigkeiten mit der Mieterin, sie hat sich geweigert auszuziehen und nun musste die Familie kurzfristig bei einem Gemeindeglied unterkommen. Der wollte aber ebenfalls umziehen und wir mussten ihn überreden vorübergehend noch in seinem Haus zu bleiben damit wir eine Unterkunft für die Familie haben.
Die Gemeinde ist sehr klein, kaum zehn Leute kommen zum Gottesdienst, der letzte Pastor hatte seine Arbeit vollständig vernachlässigt und mittlerweile sogar zum Alkoholiker geworden. Nun wagt die Gemeinde mit Pastor Pensulo einen Neuanfang.
Die Gemeinde hatte es mit ihren bescheidenen Mitteln geschafft, eine kleine Kirche zu bauen, die konnte aber einem Regensturm nicht standhalten und so trifft sich die Gemeinde wieder in "ihrem" alten Klassenzimmer. In seiner ersten Woche haben Pensulos gemeinsam mit den noch vorhandenen Gemeidegliedern bereits die Ehemaligen besucht. Immerhin zwei haben sich schon in der ersten Woche einladen lassen und waren am Sonntag wieder im Gottesdienst.
Alles in allem kein leichter Start in die Pastoren-Laufbahn - aber nicht ohne Hoffnung! Bitte betet für den Pastor, seine Familie, die Gemeinde und auch die Situation mit der Wohnung.
Sonntag, 17. Januar 2016
Mittwoch, 6. Januar 2016
Auf ein Neues - Gottes Decke
In den vergangenen Wochen ist einiges geschehen, aber davon war hier leider nichts zu lesen. Auch wenn ich kein Freund von guten Vorsätzen bin: Es soll wieder besser werden.
Zunächst wünschen wir Euch allen noch nachträglich Gottes Segen für das neue Jahr. Ganz herzlichen Dank auch an dieser Stelle an alle, die uns durch beten und geben unterstützen. Ihr seid der Hammer, Gott segne Dich für alles, was Du in sein Reich investierst!
Auch im "heißen Afrika" haben wir Weihnachten gefeiert. Ich durfte zum ersten Mal in unserer neuen Gemeinde in Kasama predigen und wir hatten eine schöne Zeit mit Simone Ulsenheimer, unserer neuen Kollegin, die im Schülerwohnheim der Amano Schule mitarbeitet und die Feiertage mit uns verbracht hat. Noah und Emma wollten sie nicht mehr gehen lassen...
Besonders ermutigend war im letzten Jahr unser Gärtner Justin. Wir hatten ihn für eine Woche zu unseren Kollegen nach Ndola geschickt, damit er mehr über alternativen Feldanbau lernt. Dabei geht es darum, bewusst die Dinge zu nutzen, die Gott in die Schöpfung hineingelegt hat.
Justin kam begeistert zurück und hat sich sofort ein Stück Buschland von einem Bekannten organisiert, hat es gerodet, und ein Maisfeld gepflanzt. Dabei hat er sich strickt an die Vorgaben gehalten, die er in Ndola gelernt hatte. Statt (teurem) Kunstdünger nutzt er nun die Dinge, die andere vielleicht als Abfall einstufen (Hühnermist und Holzkohlepulver), und ganz wichtig God's blanket (auf Deutsch: Gottes Decke). Dabei werden Blätter und Gras nicht, wie traditionell üblich, verbrannt sondern einfach auf der Erde liegen gelassen. Sieht nicht ganz so schön aus, aber es verhindert, dass starker Regen die Erde abträgt und wenn es heiß ist hält diese "Decke" den Boden kühl und die Feuchtigkeit verdampft nicht so schnell, der Boden bekommt Nährstoffe und es gibt weniger Unkraut...
Auch bei uns im Garten hat sich seither einiges geändert. Als ich mich ihm dann in den Weg gestellt habe und ihm gesagt habe, dass Gottes Decke für den Garten ist, aber ich diese Decke nicht in meiner Einfahrt vor dem Haus haben will, hatte ich keine Chance, wie aus der Pistole geschossen hat er mir alle Vorteile aufgezählt, die diese "Decke" bringt - ich hatte keine Chance...
Ich finde es genial, wie unser Gärtner, das Gelernte sofort in die Tat umsetzt und das nicht nur auf dem Feld und im Garten, auch in unserem gemeinsamen Bibelstudium stoßen wir immer wieder auf praktische Herausforderungen und er ist bereit diese anzupacken.
Bitte betet doch für Justin, dass Gott ihm hilft, dass er weiter mit Begeisterung lernen und auch praktizieren möchte.
Zunächst wünschen wir Euch allen noch nachträglich Gottes Segen für das neue Jahr. Ganz herzlichen Dank auch an dieser Stelle an alle, die uns durch beten und geben unterstützen. Ihr seid der Hammer, Gott segne Dich für alles, was Du in sein Reich investierst!
Auch im "heißen Afrika" haben wir Weihnachten gefeiert. Ich durfte zum ersten Mal in unserer neuen Gemeinde in Kasama predigen und wir hatten eine schöne Zeit mit Simone Ulsenheimer, unserer neuen Kollegin, die im Schülerwohnheim der Amano Schule mitarbeitet und die Feiertage mit uns verbracht hat. Noah und Emma wollten sie nicht mehr gehen lassen...
Besonders ermutigend war im letzten Jahr unser Gärtner Justin. Wir hatten ihn für eine Woche zu unseren Kollegen nach Ndola geschickt, damit er mehr über alternativen Feldanbau lernt. Dabei geht es darum, bewusst die Dinge zu nutzen, die Gott in die Schöpfung hineingelegt hat.
Justin kam begeistert zurück und hat sich sofort ein Stück Buschland von einem Bekannten organisiert, hat es gerodet, und ein Maisfeld gepflanzt. Dabei hat er sich strickt an die Vorgaben gehalten, die er in Ndola gelernt hatte. Statt (teurem) Kunstdünger nutzt er nun die Dinge, die andere vielleicht als Abfall einstufen (Hühnermist und Holzkohlepulver), und ganz wichtig God's blanket (auf Deutsch: Gottes Decke). Dabei werden Blätter und Gras nicht, wie traditionell üblich, verbrannt sondern einfach auf der Erde liegen gelassen. Sieht nicht ganz so schön aus, aber es verhindert, dass starker Regen die Erde abträgt und wenn es heiß ist hält diese "Decke" den Boden kühl und die Feuchtigkeit verdampft nicht so schnell, der Boden bekommt Nährstoffe und es gibt weniger Unkraut...Auch bei uns im Garten hat sich seither einiges geändert. Als ich mich ihm dann in den Weg gestellt habe und ihm gesagt habe, dass Gottes Decke für den Garten ist, aber ich diese Decke nicht in meiner Einfahrt vor dem Haus haben will, hatte ich keine Chance, wie aus der Pistole geschossen hat er mir alle Vorteile aufgezählt, die diese "Decke" bringt - ich hatte keine Chance...
Ich finde es genial, wie unser Gärtner, das Gelernte sofort in die Tat umsetzt und das nicht nur auf dem Feld und im Garten, auch in unserem gemeinsamen Bibelstudium stoßen wir immer wieder auf praktische Herausforderungen und er ist bereit diese anzupacken.
Bitte betet doch für Justin, dass Gott ihm hilft, dass er weiter mit Begeisterung lernen und auch praktizieren möchte.
Dienstag, 20. Oktober 2015
Unser erstes Schulkind
Für Noah hat diese Woche der Ernst des Lebens begonnen. Seit Montag hat er seine "Schnuppertage" in der Internationalen Schule, hier in Kasama. Ganz so international ist die Schule gar nicht - der Anzahl an Ausländern übersteigt nicht die durchschnittliche Anzahl Finger, die einer einzelnen Person zur Verfügung stehen.
Diese Woche nimmt Noah jeweils nur an einem Teil der Unterrichtsstunden teil, dann kommt eine Woche Ferien und danach geht es richtig los.
Wie in Sambia üblich hat auch Noah schon eine Schuluniform bekommen. Die haben wir ihm schon vor Monaten gekauft und er trägt sie nun mit ganzem Stolz!
Britta wollte sich diese Woche eigentlich Zeit nehmen und gemeinsam mit Noah in der Schule sein, aber schon nach zirka 30 Minuten hat Noah seine Mama nach Hause geschickt, als er in der Pause feststellen musste das seine Mama heimlich auf dem Schulgelände gewartet hatte wurde er schon fast empört und hat Britta aufgefordert nun endlich nach Hause zu gehen.
Für uns ist das eine riesige Gebetserhörung. Wir hoffen, dass Noah auch mit dem Englisch bald zurechtkommt und dann schnell Freunde findet. Die ersten sind schon auf ihn zugekommen: "You are my friend." Und Noah hat dann einfach mal "Yes!" gesagt.
Ganz herzlichen Dank an alle die für unser Einleben hier in Kasama beten!
Diese Woche nimmt Noah jeweils nur an einem Teil der Unterrichtsstunden teil, dann kommt eine Woche Ferien und danach geht es richtig los.
Wie in Sambia üblich hat auch Noah schon eine Schuluniform bekommen. Die haben wir ihm schon vor Monaten gekauft und er trägt sie nun mit ganzem Stolz!
Britta wollte sich diese Woche eigentlich Zeit nehmen und gemeinsam mit Noah in der Schule sein, aber schon nach zirka 30 Minuten hat Noah seine Mama nach Hause geschickt, als er in der Pause feststellen musste das seine Mama heimlich auf dem Schulgelände gewartet hatte wurde er schon fast empört und hat Britta aufgefordert nun endlich nach Hause zu gehen.
Für uns ist das eine riesige Gebetserhörung. Wir hoffen, dass Noah auch mit dem Englisch bald zurechtkommt und dann schnell Freunde findet. Die ersten sind schon auf ihn zugekommen: "You are my friend." Und Noah hat dann einfach mal "Yes!" gesagt.
Ganz herzlichen Dank an alle die für unser Einleben hier in Kasama beten!
Dienstag, 13. Oktober 2015
Wir sind zurück
Wir hatten eine gute Reise und sind sicher, aber erschöpft nach 24 Stunden in Sambia gelandet. Nach ein paar Meetings und Besuchen im Kupfergürtel sind wir letzten Freitag zu unserem neuen Zuhause gefahren. Wie fast schon üblich hatten wir mal wieder einen platten Reifen.
Aber dank der Hilfe von zwei Männern, und ihrem Wagenheber mussten wir unser volles Auto nicht entladen, sondern konnten schnell und unproblematisch den Reifen wechseln und später reparieren lassen.
In Kasama hatte Familie Krämer unsere Ankunft vorbereitet: Das Haus war geputzt, Essen stand im Kühlschrank und das Grundstück war gegen Moskitos gesprüht worden. Das macht den Anfang deutlich leichter, aber trotzdem haben wir so die "üblichen Startschwierigkeiten". Eine Wasserpumpe funktioniert nicht mehr, die Gefriertruhe war ausgefallen und der Inhalt ziemlich extrem verschimmelt...
Der Schock kam dann als wir unseren Hund "Bär" genauer angesehen haben. Wir hatten erst vor ein paar Wochen unsere Hündin "Stain" verloren - wie sich jetzt herausstellte hatte sie einen Krebs der sich durch Geschlechtsverkehr übertragen lässt - und Bär hatte sich angesteckt. Aber wir sind dankbar, dass es geeignete Medikamente für die "Chemotherapie" im Land gibt. Wir müssen diese jetzt nur noch nach Kasama bringen, dann sollte es unserem vierbeinigen Gefährten wieder besser gehen.
In der Gemeinde in Kasama findet diese Woche eine Konferenz für den Kirchenbezirk statt. Bitte bettet doch für die Tage, dass Gott die Bibelarbeiten des Gastredners nutzt um Menschen anzusprechen und zu verändern.
Aber dank der Hilfe von zwei Männern, und ihrem Wagenheber mussten wir unser volles Auto nicht entladen, sondern konnten schnell und unproblematisch den Reifen wechseln und später reparieren lassen.
In Kasama hatte Familie Krämer unsere Ankunft vorbereitet: Das Haus war geputzt, Essen stand im Kühlschrank und das Grundstück war gegen Moskitos gesprüht worden. Das macht den Anfang deutlich leichter, aber trotzdem haben wir so die "üblichen Startschwierigkeiten". Eine Wasserpumpe funktioniert nicht mehr, die Gefriertruhe war ausgefallen und der Inhalt ziemlich extrem verschimmelt...
Der Schock kam dann als wir unseren Hund "Bär" genauer angesehen haben. Wir hatten erst vor ein paar Wochen unsere Hündin "Stain" verloren - wie sich jetzt herausstellte hatte sie einen Krebs der sich durch Geschlechtsverkehr übertragen lässt - und Bär hatte sich angesteckt. Aber wir sind dankbar, dass es geeignete Medikamente für die "Chemotherapie" im Land gibt. Wir müssen diese jetzt nur noch nach Kasama bringen, dann sollte es unserem vierbeinigen Gefährten wieder besser gehen.
In der Gemeinde in Kasama findet diese Woche eine Konferenz für den Kirchenbezirk statt. Bitte bettet doch für die Tage, dass Gott die Bibelarbeiten des Gastredners nutzt um Menschen anzusprechen und zu verändern.
Samstag, 22. August 2015
Lea Taonga Hertler
Seit ein paar Wochen sind wir in Deutschland. Am vergangenen Donnerstag hat Gott uns nun eine gesunde Tochter geschenkt. Wir freuen uns über die Geburt von
Lea Taonga
Hertler
Vielen Dank an alle die für die Schwangerschaft und Geburt gebetet haben.
Am 3. Oktober werden wir, wenn alles
gut läuft, nach Sambia zurückkehren.
Samstag, 18. Juli 2015
Wir sind umgezogen
Farbe mischen ist eine Kunst - wenn man dafür einen Misch-Computer hat sollte es die Geschichte ein wenig einfacher machen. Leider hat der Profi in Ndola außer "weiß" keine Farbe so hinbekommen wie wir es bestellt hatten. Da ich etwas in Eile war hab ich einfach die Eimer eingepackt und bin zum Flughafen gefahren um meine Eltern abzuholen.
Eine Woche später kam dann das Böse erwachen. Als mein Vater die Eimer geöffnet hat um unser Haus zu streichen waren wir alle ziemlich überrascht. Da der Farbenladen 800 km entfernt war half nun auch kein Klagen mehr. Die Rettung war ein Erfahrener Malermeister. Opa Reinhold war in seinem Element und hat aus den eher merkwürdigen Farben noch sehr schöne neue Farben gemixt.
Dementsprechend erstrahlt unser Haus nun in neuem Glanz.
Neben der vielen Arbeit gab es aber auch immer wieder mal die Gelegenheit die Schönheit der sambischen Natur zu genießen. Noahs Lieblingsbeschäftigung war: Bergsteigen - OK wir haben nicht gerade die Alpen vor der Haustür, aber immerhin ein paar Felsen auf denen man herumklettern kann. Immer mit dabei: Einer unserer Hunde, als treuer Begleiter und Schlangendetektor - bisher sind wir Gott sei Dank noch keiner begegnet.
Für ein wenig Urlaub war am Schluss auch noch Zeit. Sambische Wildniss - dieses mal fast ganz ohne wilde Tiere zum genießen und entspannen:
Eine Woche später kam dann das Böse erwachen. Als mein Vater die Eimer geöffnet hat um unser Haus zu streichen waren wir alle ziemlich überrascht. Da der Farbenladen 800 km entfernt war half nun auch kein Klagen mehr. Die Rettung war ein Erfahrener Malermeister. Opa Reinhold war in seinem Element und hat aus den eher merkwürdigen Farben noch sehr schöne neue Farben gemixt.
Dementsprechend erstrahlt unser Haus nun in neuem Glanz.
Nachwuchsförderung an nicht ganz so bedeutender Stelle: unser Hundezwinger!
Für ein wenig Urlaub war am Schluss auch noch Zeit. Sambische Wildniss - dieses mal fast ganz ohne wilde Tiere zum genießen und entspannen:
Es gab sogar einen Reitausflug für Opa und Enkel.
Atemberaubend selbst in der Nacht. Für den Blick lohnt es sich ein paar Stunden schlaf sausen zu lassen.
Dieser Gipfel war für alle machbar.
Eine schöne Zeit, die rasend schnell vorbei war.
Sonntag, 14. Juni 2015
Hallo, Guten Tag und Auf Wiedersehn
Noah konnte es kaum noch abwarten. Ein Erkältung hätte ihm fast noch einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber dann durfte er doch allein mit Papa in den Kupfergürtel fahren. Oma und Opa abholen. Wir durften am Flughafen dann sogar vorbei an der Zollkontrolle und der Einwanderungsbehörde direkt in den Bereich in dem die Fluggäste ankommen. Noah war aufgedreht wie selten und sein Mund stand nicht mehr still.
Kaum in Mpika angekommen ging es dann aber auch schon weiter. Heute hatten wir unseren Abschiedgottesdienst, Da wir in der kommenden Woche umziehen werden. Wir waren in die Vorbereitungen nicht eingebunden und hatten keine Ahnung was und ob wir etwas erwarten konnten.
Was dann kam hat uns tief berührt und beschähmt. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es eine offizielle Abschiedsfeier. Alle vier Hauptgemeinden aus unserem Kirchenbezirkt (bis zu 400 km) hatten Vertreter geschickt, die mit (kurzen) Grußworten und Liedern die Feier gestalteten.
Dann wurde der offizielle Abschiedsbrief verlesen und ich durfte mich ebenfalls zu Wort melden. Dann musste die ganze Familie nach vorne stehen und wir bekamen Geschenke überreicht (unter anderem zwei lebendige Hühner) und jeder hat sich von uns verabschiedet.
Wir waren total baff, hatten Tränen in den Augen - wie auch einige aus der Gemeinde. Es ist ein riesiges Geschenk, was hier in den letzten Jahren an Beziehungen gewachsen ist, was wir gemeinsam erlebt, gefeiert und auch durch-litten haben.
Besonders gefreut hat sich die Gemeinde, dass auch meine Eltern bei dieser Veranstaltung mit dabei waren. Auch Emma und Noah haben echt gut mitgemacht obwohl alles drum und dran (mit Essen und letzten Worten) gut und gerne fünf Stunden gedauert hat.
Jetzt heißt es die letzten Dinge zusammenpacken, bevor dann am Dienstag der Laster kommt, der unsere Habseligkeiten nach Kasama bringen wird.
Bitte betet für die Gemeinde in Mpika, besonders für Pastor Chabu, der nun wieder alleine arbeiten muss. Betet aber auch für uns, wir sind riesig dankbar für diesen tollen Abschied, aber es schmerzt natürlich auch. Wir sind gespannt was in Kasama auf uns wartet und was Gott dort für uns vorbereitet hat.
Kaum in Mpika angekommen ging es dann aber auch schon weiter. Heute hatten wir unseren Abschiedgottesdienst, Da wir in der kommenden Woche umziehen werden. Wir waren in die Vorbereitungen nicht eingebunden und hatten keine Ahnung was und ob wir etwas erwarten konnten.
Dann wurde der offizielle Abschiedsbrief verlesen und ich durfte mich ebenfalls zu Wort melden. Dann musste die ganze Familie nach vorne stehen und wir bekamen Geschenke überreicht (unter anderem zwei lebendige Hühner) und jeder hat sich von uns verabschiedet.
Wir waren total baff, hatten Tränen in den Augen - wie auch einige aus der Gemeinde. Es ist ein riesiges Geschenk, was hier in den letzten Jahren an Beziehungen gewachsen ist, was wir gemeinsam erlebt, gefeiert und auch durch-litten haben.
Besonders gefreut hat sich die Gemeinde, dass auch meine Eltern bei dieser Veranstaltung mit dabei waren. Auch Emma und Noah haben echt gut mitgemacht obwohl alles drum und dran (mit Essen und letzten Worten) gut und gerne fünf Stunden gedauert hat.
Jetzt heißt es die letzten Dinge zusammenpacken, bevor dann am Dienstag der Laster kommt, der unsere Habseligkeiten nach Kasama bringen wird.
Bitte betet für die Gemeinde in Mpika, besonders für Pastor Chabu, der nun wieder alleine arbeiten muss. Betet aber auch für uns, wir sind riesig dankbar für diesen tollen Abschied, aber es schmerzt natürlich auch. Wir sind gespannt was in Kasama auf uns wartet und was Gott dort für uns vorbereitet hat.
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