Montag, 28. April 2014

Schweiz - Dobel - Sachsen

Es gab nochmal ein wenig Berge-Nachschlag für mich. Ich durfte zum Reisedienst für eine Woche in die Schweiz. Ich war in Schaan (Liechtenstein), bei Zürich und in der Nähe von Bern. Es gab auch ein wenig Zeit die herrliche Bergwelt zu genießen und Gott hat immer im rechten Moment das passende Wetter geschenkt.
Manchmal war es gar nicht so leicht mit dem Autofahren in der Schweiz - aber extrem schön...

Nach Ostern waren wir als Familie bei der Missionarskonferenz in Dobel. Eine tolle Zeit mit viel guter Gemeinschaft, Bibelarbeiten und auch ein wenig Fußball - wenn auch mit mäßigem Erfolg für uns Väter ;-)

Zwischendurch hatte Noah seine erste Vollnarkose - aber die Ärzte haben dann doch keinen Fremdkörper in seiner Nase gefunden...

Gerade bin ich zum Reisedienst in Sachsen - genauer gesagt bin ich von Montag bis Mittwoch in Dresden - mal schauen ob auch hier ein wenig Zeit bleibt für die Touristen-Attraktionen...

Dienstag, 1. April 2014

Ausarbeitung - Schifoan - Geburtag

Mittlerweile sind alle Ausarbeitungen abgegeben und die Benotung ist auch schon da - gar nicht mal so unerfreulich!
Im März war ich für eine Woche in der Nähe von Zell am See um auf einer Skifreizeit die Bibelarbeiten zu halten. Neben dem hervorragenden Essen, hat Gott uns auch mit fantastischem Wetter beschenkt: März-Skifahren von seiner schönsten Seite auf dem Kitzsteinhorn.

Sofort nach meiner Rückkehr (30 min nach Ankunft) ging es zum Aufbau für unsere Geburtstagsfeier. War ein tolles Fest - aber schließlich mussten wir auch die vergangenen vier Jahre nachholen ;-) Unglaublich wie viele Kinder sich in unser Familie und in unserem Freundeskreis angesammelt haben. Es war turbulent und sehr schön.

Ich war auch mal wieder im Hauptquartier. In Liebenzell durfte ich nach dem gemeinsamen Abendessen mit den Studenten (halt nein, das heißt ja: Studierenden) einen Vortrag halten zum Thema: Wie komme ich als junger Missionar klar in einem Team von gestandenen Missionaren. Hab mich davor noch mit einer gestandenen Missionarin getroffen (Hedwig Müller). Das witzige: Ohne meinen Vortrag zu kennen hat sie fast jeden einzelnen Punkt genannt, den auch ich nennen wollte - wir waren uns also schon mal einig...

Große Ereignisse werfen Ihr Schatten voraus. Noah und ich waren gemeinsam mit 10 Jungscharleitern bei der Zeltplatzbesichtigung für das Sielminger Sommerzeltlager.

Hier schon mal eine kleine Hilfe für alle "Überfäller": So sieht unser Zeltplatz aus. 
 Kommet zu Hauf ;-)

Dienstag, 25. Februar 2014

Kleiner drei - YouPC

Symbole helfen nur, wenn man ihre Bedeutung kennt, das hatte ich erst vor ein paar Wochen bei einem Kurs in Korntal... < 3 steht für das Herz. Darum ging es beim Jugend-Gebetskongress. Nah dran sein an Gottes Herz, Gemeinschaft mit Gott erleben und genießen. Gute Musik, ermutigende Predigten, Seminare und Gebetszeiten haben das Wochenende zu einer runden Sache gemacht.

Wir als Missionare waren dabei um die Teilnehmer herauszufordern über den eigenen Tellerrand hinaus zu sehen. Gott sucht und ruft junge (und alte) Menschen, die bereits sind sich von ihm in alle Welt senden zu lassen.

Ein volles Wochenende mit jeder Menge Musik, guten Predigten, Gebetszeiten und Seminaren. Vor allem die Musik hallt noch nach bei mir. Nächstes Wochenende geht nochmal nach ins Hauptquartier, dieses Mal zum "Forum Weltmission". Herzliche Einladung dazu.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Zurück auf die Schulbank...

Ein Privileg im Reisedienst ist, dass ich an der Akademie für Weltmission ein paar Kurse belegen darf. Im Januar hatte ich "Kulturelle Anthropologie". Dabei ging es darum, dass Menschen in unterschiedlichen Kulturen anders sind. Zum Beispiel im Bezug auf Beziehungen, Zeitvorstellungen, Kommunikation, usw. War ein sehr genialer Kurs. Wir waren nur sechs Studenten alle mit einigen Jahren Auslandserfahrung - darunter auch mein ehemaliger Zimmer- und Klassenbruder Joachim Berger.

Jetzt bin ich gerade bei meinem zweiten Kurs: Verändernde Leiterschaft. Bisher macht es Spaß und ich lerne viel über mich und über, das wie ich bisher mit Leitungsaufgaben umgegangen bin und was ich in Zukunft beibehalten, aber auch verändern will.

Zwischendurch war ich mit Gustavo Victoria (Leiter der Interkulturellen Theologischen Akademie) und Waldemar Lies (Missionar in Bangladesh) zu einem Einsatz in Sachen beim EC aktiv Tag. Ich hatte gehofft in den beiden Nächten weg von zwei kleinen Kindern würde ich etwas mehr Schlaf bekommen - aber falsch gedacht. War trotzdem klasse (vielleicht auch gerade WEIL wir nicht so früh ins Bett sind).

Montag, 30. Dezember 2013

Baby Jesus

Nachdem Noah Anfang des Monats zum großen Bruder wurde ist nun auch der Geburtstag von Baby Jesus schon wieder rum. Wir hatten eine sehr schöne Zeit mit unserer Familie.
Auch wenn das Wetter eher sambisch war (15 Grad an Heilig Abend) als klassisch deutsch weihnachtlich, ändert das nichts an der Botschaft dieses Festes. Gott macht sich klein, damit wir ihm begegnen können. Er gibt uns eine neue Chance, lädt uns ein Fehler zuzugeben, um Vergebung zu bitten und zu ihm umzukehren und ihm nachzufolgen.
Wir wünschen von dieser Stelle aus nachträglich ein gesegnetes Weihnachtsfest und, dass Du auch im neuen Jahr immer wieder von dem Angebot Jesu gebrauch machst und ER immer mehr Zentrum Deines ganzen Lebens wird, wie es in der Jahreslosung heißt: Gott nahe sein ist mein Glück.

Wir wünschen Dir ein glückliches Jahr in der Nachfolge unseres Retters. Ganz herzlichen Dank, dass Du uns begleitet hast. Vielen Dank für jedes einzelne Gebet, nachfragen und Interesse an unserer Arbeit, finanzielle und sonstiger Unterstützung. Gott ist gut, auch wenn es in Liebenzell gerade knapp aussieht wird er doch treu sein und uns auch in Zukunft in seinem Reich zu seiner Ehre gebrauchen. Das hat er versprochen, das wird er auch erfüllen.

Freitag, 6. Dezember 2013

"Baby Emma"

Noah ist nicht mehr allein mit seinen Eltern. Am Montag Abend kam

Emma Suwilanji (Glaube, Vertrauen)

auf die Welt. Britta hatte einen Brocken von 4.5 kg zu pressen. Aber alles hat bestens geklappt. Wir sind bereits wieder zu Hause und gewöhnen uns aneinander.
Als Noah gestern von seiner Schwester geweckt wurde (Papa hat Emma in sein Zimmer getragen), wurde sie eingeladen noch ein wenig bei ihm im Bett zu liegen - einfach ein toller großer Bruder.

Vielen Dank an alle die für uns gebetet haben. Wir sind Gott von Herzen dankbar für dieses einmalige Geschenk.

Freitag, 15. November 2013

Reisedienst macht Spaß

Ich bin gerade immer wieder im Ländle unterwegs. Diese Woche im Unterland - Heilbronn und Umgebung. Bisher ist der Reisedienst eine sehr schöne Zeit. Ich lerne jede Menge neuer Menschen kennen - kann mir leider so gut wie keinen Namen merken. Werde gut versorgt und kann den Spätherbst genießen. Herrlich diese Farbenpracht - selbst noch im Regen.
Ich finde es eine super Ermutigung Menschen kennen zu lernen, die durch Ihr Gebet, ihre Spenden und praktische Hilfen, die Arbeit im Ausland möglich machen.
Man scheint allerdings bei einem Missionar irgendwie an einen älteren Herren zu denken. Recht häufig höre ich den Kommentar: "Sie sind aber auch noch recht jung!" In Sambia wäre das eine Beleidigung dort zählt ein möglichst hohes Alter...
Britta geht es gut bis beschwerlich in den letzten Wochen ihrer Schwangerschaft. Wenn ich unterwegs bin habe ich ein Handy-Ausschalt-Verbot. Bei jeder Veranstaltung gibt es dann die Warnung, dass es auch passieren könnte, dass ich gleich weg bin... Einmal hat tatsächlich das Telefon geklingelt und Britta war dran, während ich in einem Frauenkreis war. Alle waren schon gespannt, ob ich jetzt wirklich gleich rausrennen würde. Aber falscher Alarm, Britta hatte nur angerufen, weil sie dachte die Veranstaltung wäre bereits zu Ende, aber wir hatten  gewalttätig überzogen - nicht wegen dem Vortrag, sondern den Fragen ;-)

Bitte denkt im Gebet und falls es Dir möglich ist auch mit einer Spende an die Liebenzeller Mission. Wir kommen jetzt in die entscheidende Phase des Spendenjahres. Fast ein Viertel der Spenden gehen im letzten Monat ein, bisher liegen wir 700.000 Euro hinter den Zahlen des Vorjahres.
Wenn Du dagegen etwas unternehmen möchtest und Gottes Arbeit in aller Welt unterstützen willst, kannst Du es hier tun. Herzlichen Dank für alles Beten und Spenden.