Mittwoch, 14. September 2011

Back home

Die Zeit in Deutschland ging schneller vorbei als gedacht. Viele gute und sehr gute Begegnungen. Wir wurden überreich beschenk. Es war ein Geschenk für uns zu sehen wie zwei starke Gemeinden und viele Freunde hinter uns stehen und unsere Arbeit weiter mittragen wollen.


Noah hat den Flug sehr gut mitgemacht und einfach die meiste Zeit geschlafen. Die Acht Stunden Autofahrt am nächsten Tag haben ihm dagegen nicht so sehr geschmeckt. Jetzt sind wir dabei das Haus wieder in Ordnung zu bringen - unser Nachtwächter hat schon gute Vorabeit geleistet, aber ein paar Räume waren für ihn verschlossen, die müssen wir nun putzen.

Auch an dieser Stelle nochmal einen ganz hezlichen Dank für alle Ermutigung, Gebete, Spenden und Geschenke.

Montag, 8. August 2011

Das warten hat ein Ende


Gott hat uns einen Sohn geschenkt:

Noah Mapalo Hertler

Geboren am 5. August
Gewicht: 3980 gramm
Größe: 55 cm

Mapalo ist ein Bembawort und bedeutet Segen.
Britta und Noah geht es gut. Wir sind überglücklich und dankbar für dieses wunderbare Geschenk.

Freitag, 29. Juli 2011

Warten...


Das kennen wir ja aus Afrika. Auch unser Baby hält sich an seinen eigenen Zeitplan - und das ist auch gut so.
Laut Hebamme alles kein Problem. Wir melden uns sobald es dann etwas Neues gibt.
Das ist noch nicht aus dem Kreissaal... sondern aus unserer Küche.

Gestern hatten wir Geschwistertreffen. Ramona, Sabrina, Matze und Andi waren bei uns. War ein gemütlicher Nachmittag und mein zweites Mal grillen diese Woche!!! Auf dem Familie-Hertler-selbergebastelt-super-mini-Grill. Klein aber oho.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Wieder vereint...

... nur Bob - wie ihn Andy getauft hat - hält sich nach wie vor im Verborgenen.
Deshalb bereiten wir uns munter weiter vor. Wir waren jetzt sogar gemeinsam bei einem Stillkurs. Jede Menge Spaß - und die Möglichkeit meine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Nein nicht beim Stillen, aber der Beamer wollte zunächst nicht so recht... Der Afrika-Missionar gibt technischen Support in D - soweit ist es schon gekommen.

Ich hab noch nie in meinem Leben so viele Schwangere auf einem Haufen gesehen. Nur Schade, dass die Referentin dauern von Evolution gesprochen hat und davon, wie genial die NATUR das alles gemacht hat.
Muttermilch ist echt genial, aber ein Produkt des Zufalls mit Sicherheit nicht. Wir konnten nur darüber staunen wie genial Gott alles vorbereitet und wie Detailverliebt ER alles geschaffen hat.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Die besondere Bibelstunde

Pastor Chabu und ich hatten geplant eine Woche in einer Tochtergemeinde zu verbringen. Da aber die meisten Gemeindeglieder Farmer sind und wir gerade Erntezeit haben war das nicht möglich. Dennoch wollten wir sie wenigstens einen Tag besuchen.
So kam es zu dieser Bibelstunde. Zunächst fuhren wir mit dem Geländewagen eine Stunde über Stock und Stein, als dann die Straße auch für das 4x4 nicht mehr passierbar wurde ging es zu Fuß weiter. Ein kurzer Spaziergang brachte uns zum Haus von Aron (im Bildhintergrund). Von dort ging es weiter auf das Feld. Die Frauen haben Erdnüsse geerntet.
Wir haben dann gemeinsam die ausgegrabenen Erdnüsse gezopfelt - und nebenher kam es dann zur Bibelarbeit. Spontan und unvorbereitet. Das Thema: Angst. Vor kurzem wurde in dem Dorf ein Mann mitten in der Nacht umgebracht als er vom Klo zurück ins Haus kam.

Ich konnte die Leute verstehen - auch mir war nicht immer wohl wenn ich Nachts alleine mit Britta irgendwo in einem Haus war. Es ist einfacher davon zu singen, dass wir Gott vertrauen, dass er unser ein und alles ist und wir in seinem Namen alles überwinden, sogar über den Teufel lachen. Es dann in der Dunkelheit der afrikanischen Nacht wirklich zu leben ist was anderes...

Trotzdem ist es war: Wir können Gott jederzeit und überall vertrauen. "Angst ist ein Zeichen, dass ich Gott nicht vertraue." Diese Aussage hat mich sehr ins Nachdenken gebracht über meine eigenen Ängste und Sorgen.
Wir haben uns gegenseitig mit Zeugnissen und Bibelversen ermutigt, zum Abschluß gebetet. Dann haben wir die Ernte eingepackt und sind wieder zurückgegangen.
Am Sonntag werden wir uns im Gottesdienst wieder sehen. Mein Predigttext: Psalm 62. Bitte betet für eine mutmachende Botschaft und auch dafür, dass die Verbrecher gefasst werden.

Freitag, 24. Juni 2011

Wenn Volunteere Urlaub machen


Mittlerweile ist Britta schon fast zwei Wochen in Deutschland. Der Arzt in Deutschland hat bestätigt was auch schon die Ärzte und Hebamen in Sambia gesagt haben: Alles Bestens! Vielen Dank für alle Gebete!

Damit ich nicht so einsam bin hat Simon Auch – mein Persönlicher Haus- und Hofschreiner – sich mit drei anderen Volunteeren eingeladen. Sie alle sind gerade in der Amano Schule im Kupfergürtel und wollten nun ein wenig Urlaub machen. Das ist dabei herausgekommen:

2.000 Ziegelsteine wurden für den Bau unserer Kirche transportiert – endlich hab ich verstanden warum es gut ist in meinem Hilux auch eine niedrige Übersetzung zu haben…

Aber auch ich habe profitiert: zwei Schlafzimmerschränke, eine Decke in der Küche, ein Regal fürs Gewürz und ein gepimptes Bett waren die Projekte.

Um den Anschein von Urlaub zu wahren haben wir dann noch einen Tagesausflug an eine heiße Quelle gemacht.

Herzlichen Dank an Simon, Simon, Simeon und Daniel

Donnerstag, 2. Juni 2011

Zum Gottesdienst nach England

Das ist die Straße, die nach England führt. Eigentlich heißt der Ort Ngalande, wird aber von allen nur England genannt. Dort war ich letzten Sonntag gemeinsam mit zwei Jugendmitarbeitern zum Gottesdienst.
Der Ort liegt ungefährt 30 km von Mpika entfernt. Mein sambischer Pastorenkollege, war bereits die ganze Woche über hier um die Mitglieder der Kirche zu besuchen und Gottesdienste und Bibelstunden zu halten.
Zum Abschied gabs natürlich noch Maisbrei und ein Hühnchen wurde für uns geschlachtet. Dann mussten wir aber schon wieder aufbrechen, da sich Sonntag nachmittags auch die Jugend in Mpika trifft.

Am Samstag werden wir wieder in diese Gegend fahren - in den Nachbarort Kaluba. Wir - Pastor Chabu und ich - werden ein Seminar halten zum Thema: "wachsen als Leiter".
Bitte betet für diese Verantstaltung, dass sich viele Leiter einladen lassen und von dem Seminar profitieren.

Brittas Bauch nimmt erstaunliche Dimensionen an - das heißt es wird Zeit für sie aufzubrechen. Nächste Woche werden wir nach Lusaka fahren und Britta wird am Donnerstag nach Deutschland abfliegen. Bitte betet für einen guten Reiseverlauf (mit Übernachtung in England - diesmal das "richtige").