Montag, 24. August 2009

NATULEYA


Jetzt sind wir auf sambischen Boden gelandet. Die Wartezeit am Flughafen habe ich genutzt um den PC hochzufahren und ein offenes W-Lan zu finden. Das gibt uns die Gelegenheit noch mal ganz herzlich Danke zu sagen für alle Ermutigungen beim Abschied nehmen. "Wir werden für Euch beten" haben wir so oft gehört und wir sind froh darum - vielen Dank wenn ihr dran bleibt.

Für einen ersten Eindruck ist es zu früh - wir sitzen ja nur im Flughafengebäude. Es bleibt spannend. Wir warten auf Michael Pflaum, der uns abholt, die Visageschichte mit uns gemeinsam regeln will und uns dann in seinem Flugzeug mit zu sich nach Hause nimmt - es kommat also noch einiges auf uns zu heute. Ganz liebe Grüße aus Sambia.

Mittwoch, 19. August 2009

Es wird ernst

Nach einem letzten Besuch in Brittas Heimat - ging es nochmal für zwei Tage in mein geliebtes Allgäu nach Füssen. Auch ohne eine Bergtour haben wir die kurze Zeit dort sehr genossen.

Jetzt stehen wir vor vier Koffern, die wir mit maximal 92 kg beladen dürfen (plus das Handgepäck und da wird der Schwabe erst so richtig erfinderisch).
Ist schon eine interessante Gefühlsmischung - so eine erste Ausreise in sein Missionsland.
Aber bis dahin ist auch noch einiges zu tun. Meine Mutter wird 60 und das will gefeiert werden und nebenher darf ich noch eine Predigt schreiben für meine letzte Gemeinschaftsstunde in Sielmingen.
Am Montag um 17.10 Uhr geht es los. Frankfurt - London - Lusaka (Sambia) - ganz schlicht und einfach... was dann kommt, das steht zwar nicht in den Sternen ist aber für uns noch ziemlich spannend - es darf gebetet werden.

Schon mal ganz herzlichen Dank an alle, die uns treu unterstützt haben und dies auch in Zukunft tun wollen/werden.

Dienstag, 11. August 2009

Römerlager 2009 Bibersfeld

Die letzte Woche war ich mit 47 Jungs auf dem Sielminger Zeltlager. Für diesen Mega-Event hat uns unser Vater im Himmel mal so das Beste ausgepackt, was er an Wetter auf Lager hatte.

Also konnten wir die Jungs jeden Morgen mit Frühsport bei strahlendem Sonnenschein auf Trab bringen.

Nachts leuchtete unser Feuer mit den Sternen und dem Mond um die Wette. Und trotz zahlreicher Versuche, die Lagerfeuergeschichte war zu spannend um dabei einschlafen zu können.
Wer kreativ arbeitet braucht auch mal seine Ruhe: Mark und Joggel in der Küche waren der Hammer. In den Bibelarbeiten gings um die geistliche Waffenrüstung. Anhand der Rüstung, die der neue Legionär Tomiclius bekam, habe ich versucht den Jungs zu verdeutlichen was es bedeutet an Jesus zu glauben.


Das wars jetzt für die nächsten vier Jahre mit Zeltlager. Es hat richtig viel Spaß gemacht! Vielen Dank an alle, die für uns gebetet haben.

Dienstag, 28. Juli 2009

Aller guten Dinge sind ...

Nach der Aussendung in Liebenzell und Aldingen folgte nun unsere dritte und letzte Aussendung in Sielmingen. Nun können wir uns quasi wirklich sicher sein, dass wir gehen sollen.
Es war ein richtiges Megawochenende - vor allem weil auch Schwester Hilde nach 23 Jahren Dienst in Sielmingen mit zwei genialen Festveranstaltungen verabschiedet wurde.
Am Sonntag Morgen durfte ich zum ersten Mal die Kanzel in der Sielminger Kirche besteigen. Ich war ganz schön aufgeregt davor - aber die Sielminger haben Steine und Tomaten schön zu Hause gelassen und sind gnädig mit dem "Propheten aus dem eigenen Dorf" umgegangen.
Am Nachmittag wurden Britta und ich gemeinsam mit meinem Bruder Andi, Simone Rörsch und Rebekka Schweizer als neue Sielminger Hauptamtliche in unsere Arbeiten ausgesandt.

Nun haben sich die Wege von Britta und mir für zwei Wochen getrennt. Ich geh mit meinen Sielmingern aufs Zeltlager, während Britta in Aldingen bei der Kinderferienwoche mit dabei ist.

Der Countdown läuft: Noch 28 Tage bis zum Abflug!

Freitag, 24. Juli 2009

Geht doch...

Wer sagt denn da man kann nicht gleichzeitig auf zwei Hochzeiten tanzen? Letzten Mittwoch waren Britta und ich im Hauskreis meiner Eltern eingeladen um über unsere Zeit in Kanada und das was vor uns liegt zu berichten.
Dann kam spontan die Anfrage ob wir nicht beim Sommerfest der Sielminger Jugendkreise eine Andacht halten könnten. Da meine Eltern uns ermutigten habe ich Britta zu den Jugendkreisen geschickt (60-80 Teens von denen sie so gut wie niemanden kennt).
Es war für uns beide ein sehr schöner Abend, auch wenn ich es etwas ruhiger hatte.

Jetzt steht das große Missions-, Begrüßungs- und Abschiedswochenende in Sielmingen bevor. Unsere liebe Schwester Hilde wird in den Ruhestand verabschiedet, zahlreiche Mitarbeiter zu Sommerfreizeiten ausgesandt, Carolin und Theo Hertler zum Heimataufenthalt begrüßt und einige Hauptamtliche (Rebekka Schweizer als Diakonisse, Simone Rörsch und Andy Hertler als Jugendreferenten, Britta & HaPe als Missionare) in ihre Dienste entsandt. Ich glaube mehr kann man in ein Wochenende nicht mehr hineinpacken...

Sonntag, 19. Juli 2009

Es ist viel passiert

Das war ein Testlauf für Afrika - zwei Wochen fast ohne Internet. Wir waren zuerst für eine Woche in Brittas Praktikumsbezirk im Schwarzwald.
War richtig schön, die ganzen Leute nochmal zu treffen - vor allem, dass Familie Mast uns ihre geniale Ferienwohnung zur Verfügung gestellt hat war echt der Hammer - da wird Reisedienst zum Urlaub...
Wir sind dankbar für alle Mutmachenden Begegnungen und die großartige Unterstützung - bleibt dran am Gebet.
Nun müssen unsere Kisten gepackt werden - bzw. sind es zum größten Teil schon. 2 m² stehen uns in einem Container zur Verfügung und wir müssen das Material diese Woche abgeben (ich hab mir 22 Dosen Wurst gegönnt!!!). Man weiß ja nie was kommt und so eine schwäbische Schinkenwurst ist (hoffentlich) ein gutes Mittel gegen Heimweh.

Dienstag, 30. Juni 2009

Letzte Chance ... vorbei

Während Britta letztes Wochenende ihre Klassenkameradinnen aus Liebenzeller Tagen noch einmal getroffen hat, bot sich mir ein letztes Mal vor meiner Ausreise die Gelegenheit an einem Fußballturnier teilzunehmen.
Ich hatte sogar die Ehre mit der Sielminger Mannschaft auf den Dobel anzureisen - aber dann kam der Regen. Kein Hindernis für einen echten Fußballer. Aber aus Liebe zur Natur und dem gepflegten Rasen des EC-Freizeitheims, mussten alle wetterfesten Fußballer auf die Rasenvernichtungsaktion - die mal ein Fußballturnier hätte werden können - verzichten.

Das Wochenende war trotzdem super. Jede Menge nette Leute, super Bibelarbeiten über den Segen Gottes, das Leben in seinem Machtbereich. Ich werden den JuFa (Jugend- und Familientag, Treffen des Südwestdeutschen EC-Verbandes) in Sambia so richtig vermissen.