Samstag, 23. Mai 2009

Ich bin wieder hier...


Zurück in Deutschland. Keiner spricht mehr Englisch auf der Straße, im Gegenzug versteht jeder was Britta und ich uns in unserer "Geheimsprache" sagen...
Die erste Woche in Deutschland war schon gut gefüllt, aber wir haben viele nette Menschen getroffen, das war einfach schön. Die Brezeln sind tatsächlich nach wie vor so gut, wie wir sie in Erinnerung behalten hatten. Wir genießen die deutsche Küche & Gastfreundschaft von ganzem Herzen.
Gerade sind wir beim TMT im Monbachtal. Super, genial, gigantisch. Gott redet und Teens kommen zum Glauben. Der Raum für die Seelsorge wurde zu klein, statt Einzelgesprächen kam es zu "Gruppenabfertigung". Der HErr ist GROSS!

Montag, 11. Mai 2009

Das wahre Kanada


Zum Abschluss unserer herausfordernden, aber genialen Zeit in Kanada haben wir uns aus der multi-kulti-Metropole Toronto verkrümelt. Mit einem Jeep Liberty sind Britta und ich gemeinsam mit Mirjam und Gorkka auf die Bruce Peninsula gefahren. Eine Landbrücke zwischen Lake Huron und St. Georgia Bay. Herrlich, einsam, wunderschön, ruhig, entspannend, weit, frisch, frühlingshaft ...
Da Worte nicht ausreichen, ein paar Bilder von unserem Urlaub:



Unser Rückzugsplätzchen mitten im nirgendwo.




Wunderschöne Wanderstrecken und tropisch-anmutendes Wasser - die Wassertemperaturen waren aber definitiv kanadisch.




Romantische Sonnenuntergänge - und was Jungs draus machen...

Sonntag, 3. Mai 2009

Geht das mit den Abschieden schon wieder los...

Wenn Mexikaner einer Party feiern, dann richtig. Tequila war zwar verboten, aber ansonsten war alles am Start. Zwei Tagen Vorbereitung haben einiger unserer Adamhousebewohner investiert, um eine Abschiedsparty zu veranstalten, die sich sehen lassen kann (für die original mexikanischen Gerichte wurden sogar Muttis in Mexiko angerufen).
Ja und dann war es so weit. Nach dem rauschenden Fest am Donnerstag kam am Freitag der Abschied. Beschämt über so viel erlebte Dankbarkeit sind wir ein letztes Mal die Gladstone Avenue entlang gelaufen zur Subway.
Jetzt leben wir für drei Tage gemeinsam mit Schulers zusammen bevor wir morgen mit Mirjam und Gorrka für eine Woche in den Urlaub fahren werden.
Wir haben die vergangenen beiden Tage genutzt um uns von ehemaligen Bewohnern - jetzt Freunden - zu verabschieden. Nicht immer einfach - aber schön, dass wir nun auch in dieser Stadt gute Freunde haben.

Donnerstag, 30. April 2009

Wie bei Mutti

Letztes Wochenende bekamen wir einen kleinen Vorgeschmack auf Deutschland. Wir haben Anneliese und Eugen Kramer in Kitchener besucht. Ihr Sohn David war auch in Liebenzell am Seminar und ist nun als Missionar in Spanien.

Kitchener ist eine "deutsche" Stadt. Weil sich viele Auswanderer aus D hier niedergelassen haben. Bis zum 1. Weltkrieg hieß die Stadt sogar noch Berlin.
Wir haben in diesen Tagen sehr viel (und sehr gutes) deutsches Essen genossen, einiges über die Menoniten gelernt und die deutsche Kirche von Manfred Strauß besucht.



Die deutsche Kirche ist die älteste in Kitchener

Mit der Kutsche unterwegs nach Heidelberg.

Viele Menoniten arbeiten auch noch heute mit Pferden auf dem Feld.


Ihre Produkte können sich sehen lassen.

Dienstag, 21. April 2009

Rezession

Auch das Adamhouse bekommt die schlechtere wirtschaftliche Lage zu spüren. Um deshalb nicht unnötig Geld auszugeben wurde die jährliche dreitägige Mitarbeiterfreizeit auf einen Arbeitstag reduziert. Da auchnoch das Wetter gegen uns war fiel auch der Ausflug nach Toronto Island (schöne, idyllische Insel direkt vor Downtown Toronto) ins Wasser.
Wir trafen uns also morgens um neun am Hauptbahnhof und gingen Frühstücken bei Tim Hortons. Das Picknick, das wir Deutschen vorbereitet hatten fand dann im New Horizons Tower statt. Einem Senioren- und Studentenwohnheim, in dem die Bergers leben und arbeiten.
Dort saßen wir im Kaminzimmer gemütlich im Sessel nach einer Zeugnisrunde gab es dann das Essen und anschließend noch eine Zeit des Gebets.
War anders als erwartet aber doch auch gut. Falls Du auch für das Adamhouse beten möchtest: Wir sind gerade besorgt, weil das Sozialamt uns zwingen will, die Bettenzahl im Haus zu reduzieren. Das würde aber heißen, dass das ganze Haus eventuell geschlossen werden müsste, da wir dann nicht mehr genug Geld bekommen würden um zu überleben.

Montag, 13. April 2009

Adamhouse Easterbreakfast

Um unseren Mitbewohnern eine Freude zu machen haben Mirjam, Britta, Gorkka, Ebbs und ich heute ein deutsches Frühstück serviert. Wir hatten eine super Zeit miteinander - ich habe besonders die Laugenweggla genossen.
Wir wollten auch noch ein wenig deutsche Kultur vermitteln: Ostereierweitwurf und das traditionelle "Ostereier an der Stirn zerschlagen". Seit Jahrhunderten in ganz Deutschland bekannt, geschätzt und gepflegt - oder so ähnlich. Auf jeden Fall haben wir miteinander jede Menge Spaß gehabt:

Freitag, 10. April 2009

Frohe Ostern

Und nicht vergessen: Es geht nicht nur um die Osterhasen und die bunten Eier! ER ist wahrhaftig auferstanden.